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Ytong baut Marktposition in Österreich aus
„Trotz schwieriger Wirtschaftslage, konnte ein stabiler freier Cashflow generiert werden“, so Ernst Arelmann, Head of International Marketing & Communications - Xella Group. Klare Nummer 1 mit der Leadmarke Ytong ist das Unternehmen im Alpe Adria Raum. Die Aktivitäten werden von der Xella Porenbeton Österreich GmbH zentral aus Loosdorf, Niederösterreich gesteuert. „Auch dieses Jahr streben wir eine Erweiterung an, denn durch den Erfolg sehen wir uns in unserer Unternehmensstrategie voll bestätigt“, sagt Ing. Claus Steiner, Geschäftsführer von Xella Porenbeton Österreich. In Österreich konnte Ytong mit innovativen Produktentwicklungen seine Marktposition ausbauen.
- Stabiler freier Cashflow für Xella Gruppe
- Ytong Nr. 1 im Alpe Adria Raum, Marktanteilsgewinne in Österreich
- Die große Chance: Thermische Sanierung Gründerzeitbauten
Die internationale Xella Baustoffgruppe blickt auf ein stabiles Jahr 2009 zurück. „Trotz schwieriger Wirtschaftslage, konnte ein stabiler freier Cashflow generiert werden“, so Ernst Arelmann , Head of International Marketing & Communications - Xella Group. Klare Nummer 1 mit der Leadmarke Ytong ist das Unternehmen im Alpe Adria Raum. Die Aktivitäten werden von der Xella Porenbeton Österreich GmbH zentral aus Loosdorf, Niederösterreich gesteuert. „Auch dieses Jahr streben wir eine Erweiterung an, denn durch den Erfolg sehen wir uns in unserer Unternehmensstrategie voll bestätigt“, sagt Ing. Claus Steiner, Geschäftsführer von Xella Porenbeton Österreich. In Österreich konnte Ytong mit innovativen Produktentwicklungen seine Marktposition ausbauen.
Im Alpe Adria Raum sind unterschiedliche Entwicklungen festzustellen, es wird unvermindert gebaut, wenn das notwendige Geld seitens der Investoren vorhanden ist. Problematisch entwickelt sich in einigen Ländern hingegen die Vermietung der Objekte, da sich die Preise trotz Wirtschaftskrise immer noch auf einem sehr hohen Niveau befinden und potentielle Mieter auf Preisreduktionen hoffen. Unter diesen Bedingungen sind daher keinerlei Bewegungen auf dem Immobilienmarkt abzusehen. In Slowenien wurden 2009 beispielsweise 14.000 Wohnungen – etwa gleich viel wie in den Jahren zuvor gebaut - 85 Prozent stehen leer. Trotzdem zählt Slowenien gemeinsam mit Österreich und Serbien zu den aufstrebenden Märkten im Alpe Adria Raum. In Bosnien und Kroatien gestaltet sich der Absatz derzeit noch etwas schwierig, diese gelten aber als Zukunftsträger.
Stabiler freier Cashflow für internationale Xella Gruppe
Die Xella Gruppe rechnet auch weiterhin mit einem stabilen freien Cashflow. Derzeit ist die Visibilität allerdings insgesamt gering, so dass man keine exakten Prognosen abgeben kann. Das heißt, im laufenden Jahr rechnet das Unternehmen mit einem stabilen Verlauf und einer regional heterogenen Entwicklung, eine nachhaltige Erholung und weitere Steigerungen werden erst für das Jahr 2011 angenommen. Xella ist mit über 90 Werken in 20 Ländern, Vertriebsorganisationen in über 30 Ländern und mit insgesamt 6.800 Mitarbeitern international gut positioniert. Der Umsatz der Xella Gruppe in den Geschäftseinheiten Baustoffe, Kalk und Trockenbau hat sich gegenüber dem Jahr 2008 von 1,4 Milliarden auf 1,2 Milliarden Euro reduziert. Der Cashflow konnte durch aktives Kostenmanagement stabil gehalten werden. Für 2010 hat sich die Xella Gruppe International ehrgeizige Ziele gesteckt. „Wir wollen mit unseren Premium-Produkten im Baustoffsegment weiterhin besser abschneiden als der Markt“, erklärt Ernst Arelmann, Head of International Marketing & Communications - Xella Group „und erwarten für 2010 eine deutliche Steigerung der Marktanteile.“
Ausbau der Marktposition in Österreich mit nachhaltigen Lösungen
In Österreich konnte die Marktposition des Unternehmens mit der Leadmarke Ytong durch Produktinnovationen ausgebaut werden. Dazu gehört beispielsweise die Entwicklung des Wandbaustoffes Ytong Thermoblock – ein Verbundstein, dessen Wärmeleitfähigkeit einen Lambdawert von 0,09 erreicht. Bei entsprechender Hausplanung ist keine zusätzliche Dämmung nötig, um Niedrigenergie – Standard zu erreichen. 2009 ist mit der mineralischen Dämmstoffplatte Ytong Multipor der Einstieg in den Markt der Dämmstoffanbieter gelungen - Ytong ist der einzige Hersteller in Österreich der gleichzeitig Wandbau- und Dämmstoffe produziert und vertreibt. Die beiden „natureplus“ zertifizierten Produkte Ytong Thermoblock und Ytong Multipor erreichen in Verbindung die Dämmwerte eines Passivhauses. „Bauherren geht es nicht nur um Produkte und deren Eigenschaften, sondern um gesamtheitliche und nachhaltig vernünftige Lösungen. Unser Unternehmensziel ist es, die eigenen Kunden erfolgreicher zu machen – durch mehr Service, durch neue Produkte und durch mehr Informationen“, sagt Claus Steiner, Geschäftsführer von Xella Porenbeton Österreich. Im Branchenvergleich der Stein- und keramischen Industrie schneidet Ytong 2009 deutlich positiv ab: Während Ziegel-, Beton- und Fertigteilindustrie, Kalk-, Putz- und Mörtelindustrie, Sand-, Kies-, Transportbeton- und Zementindustrie vergleichsweise zu 2008 ein Umsatzminus innehmen mussten, konnte Ytong ein leichtes Plus bei 2,17 Prozent für sich verbuchen. „Das Umsatzplus, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, zeigt uns, dass wir mit unseren Produktentwicklungen am richtigen Weg sind“, freut sich Steiner.
Die große Chance: Thermische Sanierung Gründerzeitbauten
Die neue Dämmstoffplatte Ytong Multipor ermöglicht große Chancen bei der Energieeinsparung und Reduktion von CO2 Emissionen im Bereich der Raumwärme, die von der österreichischen Klimastrategie gefordert wird. Häuser aus der Bauperiode 1848 bis 1918 im Stil des Historismus, konnten bisher nur bedingt thermisch saniert werden - eine Außendämmung ist nur an glatten Fassaden möglich. Allein in Wien gibt es rund 200.000 Wohneinheiten in Gründerzeithäusern, deren äußere Hülle in Form einer stark gegliederten Fassade, daher nur schwer oder gar nicht thermisch saniert werden können. Ytong Multipor ist für die Verwendung im Innenbereich und somit auch für die Dämmung von Gründerzeithäusern geeignet. Diese können so ohne aufwendige Dampfsperre thermisch saniert werden, die Fassade bleibt im Originalzustand. Der natürliche Baustoff reguliert die Raumfeuchtigkeit und ist aufgrund seiner mineralischen und massiven Eigenschaften unbrennbar gemäß Brandwiderstandsklasse A1. Ytong Multipor gilt als „die“ Lösung zur Dämmung von Gründerzeithäusern. So können bei einer Sanierung von etwa 3.000 Wohneinheiten pro Jahr - das entspricht nur einem Prozent des Gesamtpotenzials - bis zu 38.000 Tonnen CO2 eingespart werden. „Diese Zahlen zeigen, welches Potenzial allein in der thermischen Sanierung von Gründerzeithäusern steckt. Würde man die Sanierung von einem Prozent weiter erhöhen – was durchaus im Bereich des Machbaren wäre – so können die Klimaschutzziele für Österreich viel rascher erreicht werden“, sagt Claus Steiner.
Klimastrategie: Umweltfaktor Bau – größtes Potenzial bei Raumwärme
Die klassische, standardmäßige thermische Sanierung besteht grundsätzlich aus einem Fensteraustausch, der Dämmung der Wände und Kellerdecken, etc. Darin liegt allein schon ein Einsparungspotenzial von bis zu 50 Prozent, das sind rund 60 kwh/m²a bei einem Ausgangswert von 120 kWh/m 2 a. Eine forcierte innovative thermische Sanierung (mit passivhaustauglichen Technologien wie Be- und Entlüftung, Fassaden- bzw. Innendämmung, dichte Fenster mit Drei-Scheiben-Verglasung und entschärften Wärmebrücken usw.) kann rund 80 Prozent (rund 100 kwh/m²a) Energie einsparen und ist damit noch wesentlich effizienter. Der Energieverbrauch von 300.000 nicht thermisch sanierten Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von rund 16 Millionen Quadratmetern beträgt rund 1,92 Milliarden Kilowattstunden. Mit einer innovativen thermischen Sanierung, gerechnet auf alle Gründerzeitwohnbauten, könnten 1,6 Milliarden Kilowattstunden eingespart werden. Das entspricht einem Volumen von rund 3,8 Millionen Tonnen CO2 . Die vom Staat geförderte innovative thermische Sanierung würde zusätzlich bis zu 2.400 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, die finanziellen Rückflüsse an den Staat würden bis zu 480 Millionen Euro betragen.
Thermische Sanierung Wohnprojekt B.R.O.T. - Historische Fassade erhalten
Im Zuge eines Umbaus des historischen Jesuitenkollegiums Kalksburg im 23. Wiener Gemeindebezirk, wurde zur thermischen Sanierung die Mineraldämmplatte Ytong Multipor im Innenwandbereich eingesetzt. Das unter der Leitung von Architekt DI Franz Kuzmich fertig gestellte Wohnprojekt B.R.O.T. ist ein mit den Nutzern gemeinschaftlich geplantes Wohnheim, das die Effizienz des innovativen Dämmsystems bereits unter Beweis stellt. „Das Projekt B.R.O.T war besonders anspruchsvoll. Nicht nur der Umgang mit der historischen Bausubstanz war eine große Herausforderung, sondern die Aufgabe, das Gebäude auf den neuesten Dämmungsstandard zu bringen. Mit der Mineraldämmplatte Ytong Multipor haben wir genau das gefunden, wonach wir gesucht haben: Ein innovatives Dämmsystem, das innen angewendet werden kann und die historische Fassade erhalten ließ“, erläutert Kuzmich. In Anbetracht der Entwicklung, dass sich Energiekosten und im Zuge dessen Betriebskosten empfindlich verteuern werden, ist gerade die thermische Sanierung von historischer Bausubstanz sowie auch von Gründerzeithäusern eine sinnvolle Maßnahme, die nicht zuletzt auch das Anlagevermögen für die Immobilienwirtschaft sichern wird.
Ytong die Nummer 1 im südosteuropäischen Raum
Alle Aktivitäten Österreichs (Xella Porenbeton Österreich GmbH) und der Landesgesellschaften in den südosteuropäischen Staaten Bosnien, Slowenien, Kroatien, Serbien und Kosovo werden unter dem Dach der Xella Baustoffe Alpe-Adria von der Zentrale im niederösterreichischen Loosdorf koordiniert und gesteuert. Mit rund 400 Mitarbeitern in dieser Region ist die Marke Ytong (Porenbeton) Marktführer. Die Xella-Gruppe beschäftigt weltweit etwa 6.800 Mitarbeiter und erlöste im Jahr 2009 einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro.

