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Ytong überzeugt mit Maßnahmen für Klimaschutz
Claus Steiner, Geschäftsführer Xella Porenbeton Österreich, berichtete über aktuelle Bauprojekte und präsentierte die neuesten Produktlösungen. Im Zuge der Werksbesichtigung verwies Produktionsleiter Johann Kernstock auf die kürzlich getätigten Investitionen zur Energieeinsparung im Herstellungsprozess.
Bei einem Rundgang durch das Werk und die Produktionshalle wurde Berlakovich die saubere Herstellung der Ytong Produkte gezeigt. „Ein aktueller Bericht der Europäischen Kommission bestätigt, dass Österreich im Bereich Öko-Innovationen die Nase vorne hat. Doch Ytong leistet hier in der Tat Besonderes – ich werde das Unternehmen als Best Practice weiterempfehlen. Dem 'Eco-Innovation Observatory' (EIO) zufolge sind Finnland, Dänemark, Deutschland, Österreich und Schweden die öko-innovativsten Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Das zeigt einmal mehr, dass Österreich ein Umweltmusterland ist und wir mit unserem eingeschlagenen Weg richtig liegen“, so der Umweltminister. Berlakovich berichtete über sein Ziel, Österreich bis 2050 energieautark zu machen. Nach den jetzigen Vorgaben würden bis 2020 die Emissionen gegenüber 2009 nur um etwa fünf Prozent sinken. Vor wenigen Tagen wurde das Klimaschutzgesetz beschlossen. Die wesentlichen Inhalte des Klimaschutzgesetzes sind, dass je Sektor Emissionshöchstmengen festgelegt und Rechte und Pflichten in verbindlicher Form für alle Ebenen festgeschrieben wurden: „Die Hauptaufgabe der Umweltpolitik ist die Schaffung von Bewusstsein für Umweltschutz bzw. Energieeffizienz. Mit diesem Gesetz sind wir in Europa Vorreiter. Erstmals ist es gelungen, eine verpflichtende Zusammenarbeit aller Verantwortlichen zu erwirken. Somit wird der Klimaschutz in Österreich endlich verbindlich“, erklärte Berlakovich und sprach zugleich seine Hochachtung gegenüber der Eigeninitiative von Ytong aus.

Investitionen in Ytong Standorttechnologie
Ytong ist jedoch nicht nur im Produktbereich Vorreiter – auch in puncto Corporate Social Responsibility erweist sich das Unternehmen als Musterschüler. Seit 2009 investiert Xella Baustoffe Alpe Adria gezielt in die Technologie seiner Standorte und einer energieeffizienten Produktion. Allein am österreichischen Standort Loosdorf konnte der Stromverbrauch um rund drei Prozent gesenkt werden, bei Erdgas konnten sogar knapp 20 Prozent des Energieverbrauchs eingespart werden. Wesentlich dafür sind die Nachrüstung eines Economizers in der Dampferzeugung sowie die Erneuerung des Sand- und Granulattrockners. „An unserem Standort in Loosdorf konnten wir den Energieverbrauch unseres Werks gewaltig reduzieren – wir erreichten eine CO2-Einsparung von 814 Tonnen pro Jahr. Vor allem unseren Gasverbrauch konnten wir deutlich vermindern“, berichtete Johann Kernstock. Aber auch der Bürgermeister von Loosdorf, Josef Jahrmann, stellte Ytong ein Vorzugszeugnis aus: „Wir sind stolz, dass Ytong unsere Gemeinde als Standort gewählt hat – ein Unternehmen, das nicht nur seine gesellschaftliche Verantwortung wahrnimmt, sondern darüber hinaus einen wesentlichen wirtschaftlichen Impuls für unsere Region liefert. Die niedrige Fluktuation bei den im Werk beschäftigten Personen bestätigt die hohe Unternehmenskultur und positive Wirkung von Ytong.“
Mit Ytong Produkten gewaltige Chancen in der thermischen Sanierung
"Ytong Multipor setzt als einzige massive Dämmplatte am Markt neue Maßstäbe im Bereich der Innen- und Außendämmung. Die Innendämmung mit Multipor bietet ein großes Potential, vor allem bei Gebäuden mit denkmalgeschützten Fassaden, bei denen außen keine Wärmedämmung angebracht werden kann. Gerade in diesem Bereich gibt es ein gewaltiges CO2-Einsparungspotential – wie wir wissen, ist die Raumwärme ein Hauptverursacher des österreichischen CO2-Ausstoßes“, erklärte Minister Berlakovich, der bestrebt ist, die derzeitige einprozentige Sanierungsrate auf drei Prozent zu forcieren. Begeistert zeigte sich Berlakovich von den Einsatzmöglichkeiten des Ytong Thermoblocks in Kombination mit der Mineraldämmplatte Ytong Multipor.

