Einfamilienhaus Familie Kummerer

Gold für Ytong

Besonders nachhaltig errichtete Gebäude erhalten vom Umweltministerium klimaaktiv Auszeichnungen in Bronze, Silber und Gold. Wer mit Ytong baut, profitiert von den hervorragenden Eigenschaften dieses Baustoffs und erreicht damit den begehrten Höchststandard klimaaktiv Gold, wie das Beispiel der Familie Kummerer belegt.

Die Zeit drängt: Ab 2020 dürfen EU-weit nur noch Niedrigstenergiegebäude errichtet werden. Um den Umstieg auf nachhaltiges Bauen voranzutreiben, hat das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) die Initiative klimaaktiv ins Leben gerufen. Unabhängige Experten beurteilen und bewerten dabei neben der Energieeffizienz auch die Planungs- und Ausführungsgüte, die Qualität der Baustoffe und Konstruktion sowie Aspekte zu Komfort und Raumluft. Gebäude mit klimaaktiv-Standard sind als „Musterschüler“ in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit schon heute auf einem Niveau, das die ab 2020 geltenden EU-Vorgaben bei weitem übertrifft. Der Kriterienkatalog des Umweltministeriums ist lang – auf 36 Seiten finden sich zahlreiche Punkte, die es zu erfüllen gilt, so man klimaaktiv bauen will. Dieser Herausforderung haben sich bisher nur wenige gestellt. Gerade einmal 390 Wohngebäude wurden als klimaaktiv-Häuser in den Abstufungen Bronze, Silber und Gold deklariert. Den höchsten Standard klimaaktiv Gold schafften überhaupt erst knapp 200 Objekte, unter ihnen rund 70 Einfamilienhäuser.

Strenge Kriterien – mit Ytong perfekt erfüllt

Ein mit klimaaktiv Gold ausgezeichnetes Haus steht in Willendorf in Niederösterreich. Errichtet hat es das Bauunternehmen Baderbau als Generalunternehmer von der Planung bis zur Fertigstellung für die Familie Kummerer, also Claudia und Michael sowie ihre Kinder Florian (9), Anna (7), Julia (3) und Felix (4 Monate). Wie kommt man als einfacher „Häuslbauer“ zur Goldmedaille? Ganz einfach – indem man auf die richtigen Baustoffe setzt und alles richtig macht, so Alexander Kallinger, Geschäftsführer von Baderbau. „Bei klimaaktiv geht es ganz stark um die Qualität der verwendeten Materialien und der Ausführung“, erklärt Kallinger. „Porenbeton hat ausgezeichnete Dämmeigenschaften, zudem kann man mit Ytong frei von Wärmebrücken und luftdicht bauen.“ All dieses Eigenschaften sind für energieeffizientes Bauen besonders wichtig. Das Haus der Familie Kummerer wurde zudem als Passivhaus ausgeführt – auch für diese besonders energieffiziente Bauweise ist Ytong die ideale Wahl.

Perfektes Wohngefühl und ideales Raumklima

Die Baufamilie hat sich vor dem ersten Spatenstich intensiv mit den verschiedenen Optionen beschäftigt: „Wir haben in einer Wohnung gelebt und hatten lange den Traum vom Eigenheim“, erzählt Michael Kummerer. „Dabei haben wir mit unserer Recherche wie viele andere auch in einem Musterhauspark begonnen und uns mehr und mehr mit der Materie beschäftigt. Schließlich haben wir uns bewusst für Ytong und den richtigen und kompetenten Partner dafür entschieden.“ Porenbeton ist ein massiver Baustoff und verhält sich preisneutral im Vergleich zum herkömmlichen Ziegelhaus. Das war für die Wahl des Baustoffs jedoch nicht maßgeblich – viel wichtiger war die Qualität, die Ytong garantierte: „Uns haben die Eigenschaften des Materials überzeugt“, erklärt der Bauherr. „Außerdem ist Ytong etwas Besonderes – ein Haus aus Ytong hat noch nicht jeder!“

Die Planungsphase war intensiv, konzipiert wurde meist via Telefon: „Ich stamme aus Salzburg. Zu Beginn habe ich dort auch noch gearbeitet – nur an den Wochenenden konnte ich vor Ort in Niederösterreich sein“, erinnert sich Kummerer. Dass die „Beziehung auf Distanz“ perfekt geklappt habe, sei der guten Chemie zwischen den beteiligten Parteien zu verdanken, meint der vierfache Familienvater.

Das Haus, das vor mittlerweile drei Jahren fertiggestellt wurde, erfüllt noch immer alle Erwartungen und wird auch dem inzwischen erfolgten Familienzuwachs gerecht: Hier macht sich die Entscheidung für vier gleichwertige Schlafzimmer langfristig bezahlt. „Müssten wir heute noch einmal von vorne beginnen: Wir würden das gesamte Haus genau so wieder bauen“, ist Michael Kummerer überzeugt. „Wir fühlen uns hier sehr wohl – offenbar haben wir alles richtig gemacht.“ Dank Ytong ist die Luftfeuchtigkeit ideal und auch die Temperatur überraschend konstant: „Das Haus bewahrt die Energie sehr lange – im Frühjahr hören wir frühzeitig mit dem Heizen auf und fangen erst im Spätherbst wieder damit an. Wenn wir während der Weihnachtsfeiertage viele Verwandte zu Besuch haben, brauchen wir fast gar nicht zu heizen. Und im Sommer zeigt das Thermometer selbst an Tagen, wo die Kinder ständig rein- und rauslaufen, die Türen weit offen stehen und die Rollos nicht heruntergefahren werden, niemals mehr als 26 Grad an. Diese konstanten Temperaturen über das Jahr hinweg möchte ich nicht mehr missen – das ist ein absoluter Pluspunkt von Ytong im Vergleich zu anderen Baustoffen.“

Sauber und fest: Ytong bietet vielfältige Vorteile beim Ausbau

Auch wenn Ytong nicht vordringlich aus Kostengründen gewählt wurde, haben die Kummerers doch auch durch Eigenleistung gespart und beim Innenausbau einige Arbeitsschritte selbst ausgeführt. „Auch bei diesen Arbeiten fällt Ytong sehr positiv auf“, erklärt Michael Kummerer. „Vor allem die saubere und einfache Verarbeitung gefällt mir. Das Material ist zudem so fest, dass ich für alltägliche Befestigungen keinen einzigen Dübel setzen musste.“ Inzwischen ist das Haus bis ins letzte Detail fertig und auch die Bilder hängen samt und sonders an der Wand – darunter die Zierde des Hauses: die Urkunde des BMLFUW mit der Signatur des Ministers und der Auszeichnung klimaaktiv Gold.

Baujahr: 2017   -   Bauzeit: 7 Monate bis Einzug
Ort: Willendorf, NÖ
Energiestandard: Passivhaus

Eingesetzte Produkte:
Ytong Verbundsteine 25 cm