Wohnhausanlage Wilder Kaiser

Leistbares Wohnen am Fuße des Wilden Kaisers

Ein Megaprojekt für eine kleine Ortschaft: Das Unternehmen Tiroler Immobilien errichtete in Schwoich in der Nähe von Kufstein eine Anlage mit vier Baukörpern und 25 Wohnungen. Ein Großprojekt für die 2500-Seelen-Gemeinde – und der Beweis, dass Ytong im mehrgeschoßigem Wohnbau alle Stückerln spielt.

Die Schere zwischen den Bedürfnissen der Wohnungssuchenden und dem Angebot am Immobilienmarkt öffnet sich: Während die Einkommen der privaten Haushalte in den vergangenen Jahren stagniert haben, gingen die Immobilienpreise im wahrsten Sinne des Wortes durch die Decke. Die Folge: Wohnen wird immer mehr zum Luxus. „Die Lage ist angespannt und wird immer angespannter“, sagt sagt Alfred Thaler, Geschäftsführer des Bauträgers und Immobilienentwicklers Tiroler Immobilien mit Sitz in Kufstein. Er sieht zwei „Preistreiber“ auf dem Wohnungsmarkt: Erstens die Grundstückspreise – diese steigen, weil das Nachfrage nach bebaubaren Gründen das Angebot weit übersteigt. Und zweitens die Baukosten: „Allein schon wenn die Baukosten nur mit der Inflation steigen würden, wäre es schon für viele zu viel, doch die Entwicklung liegt deutlich über der Inflationsrate“, meint Thaler.

Beim Projekt von Tiroler Immobilien in Schwoich in der Nähe von Kufstein war es daher besonders wichtig, keinen unbezahlbaren Luxus für Wenige, sondern leistbare Wohnungen für die Menschen im Ort zu errichten. Eine Idee, die bei der Gemeinde sehr gut angekommen ist, wie Thaler sagt. „Weil wir von Anfang ein Projekt mit Wohnbauförderung geplant haben, sind uns die Verantwortlichen sehr entgegen gekommen und wir konnten den uns zur Verfügung stehenden Bauplatz optimal nutzen.“ Das Ergebnis: 25 Wohneinheiten mit rund 2400 Quadratmetern Gesamtfläche, aufgeteilt auf vier Baukörper, die durch eine große unterirdische Garage verbunden sind.

Von Ytong überzeugt

Dass Tiroler Immobilien dabei dem Baustoff Ytong den Vorzug geben würde, stand von Anfang an fest. „Wir haben schon viele Projekte mit Ytong errichtet, von kleineren bis hin zu ganz großen Wohnhausanlagen“, sagt Thaler. Warum? „Wir sind mit Ytong einfach sehr zufrieden“, meint er. „In Westösterreich ist der Baustoff nicht so weit verbreitet, wir waren unter den ersten, die in Tirol die Vorteile von Ytong erkannt haben und werden auch in Zukunft mit Porenbeton bauen: Das Handling ist sehr unkompliziert, die bauphysikalischen Werte sind sehr gut – eine perfekte Kombination.“ Gerade die guten Isoliereigenschaften sprechen im alpinen Tiroler Klima für Ytong. „Wir brauchen weniger Außendämmung, als bei anderen Baustoffen, um die gleichen oder bessere Wärmedämmwerte zu erzielen“, sagt der Tiroler-Immobilien-Chef. „Wir haben beispielsweise auch ein Passivhaus mit Ytong errichtet, was wunderbar funktioniert hat.“

Thalers Geschäfspartner, Baumeister Stefan Kaiserer hebt von den Vorteilen des Baustoffs Porenbeton besonders die leichte Verarbeitung hervor, die hilft, Projekte auch wirklich in der geplanten Zeit fertig zu stellen. So müssen bei Ytong Schlitze für Leitungen und Installationsrohre nicht zeit- und kraftaufwändig aus der Wand gestemmt werden, sondern können einfach und schnell mit einem Rillenkratzer oder einer Mauerfräse hergestellt werden. „Das macht auch das Leben der Bauarbeiter einfacher, weshalb sie auch sehr gerne mit Ytong arbeiten“, sagt Kaiserer. Bei der Wohnhausanlage in Schwoich vergingen letzten Endes bloß 18 Monate zwischen dem ersten Spatenstich und der Übergabe an die künftigen Bewohner – keine lange Zeit für ein derart großes Bauvorhaben, und vor allem keinen Tag mehr als ursprünglich geplant. Ein nicht unwesentlicher Faktor, nachdem alle 25 Wohnungen bereits Monate vor der Fertigstellung verkauft waren: Sowohl die zwei sowie drei Zimmer umfassenden Wohneinheiten im Erdgeschoß und in den Regelgeschoßen als auch die vier großzügigen Penthäuser auf den Dächern sind äußerst rasch verwertet worden – zum Großteil an Vormerkkunden. Eine Wohnung hat der Schwoicher Bürgermeister gleich selbst genommen; die letzte Einheit ging an ein Ehepaar, das seinen Wohnsitz von Finland nach Österreich verlegt.

Perfekt ins Ortsbild integriert

Während Verkaufen „vom Plan weg“ für andere Immobilienentwickler die Ausnahme darstellt, ist das für Tiroler Immobilien der Regelfall – Qualität kommt bei Kunden besonders gut an, wie Kaiserer meint. „Wir sind bewußt hochwertig, sowohl was die äußere Gestaltung, als auch was die Innenausstattung betrifft. Auch bei wohnbaugeförderten Projekten wählen wir gehobenen Standard.“ Wie Thaler ergänzt: „Ytong hat Kostenvorteile gegenüber anderen Massivbauweisen, das ist aber nicht der entscheidende Punkt für uns, sondern die Qualität. Es ist eine Überzeugungsfrage – und wir haben bei Ytong immer auch ein sehr gutes Service bekommen, was heutzutage nicht selbstverständlich ist.“

Der Qualitätsanspruch der Bauherren ist bei der Wohnhausanlage in Schwoich an mehreren Stellen ersichtlich. So haben alle Wohneinheiten Eigengärten, Balkone oder Terrassen; die Tiefgarage hat Platz für 40 Autos und ist mit breiten Stellplätzen ausgestattet, damit auch Geländewagen und Familien-Vans genügend Platz haben. Auffällig ist, wie unauffällig die für die kleine Ortschaft doch relativ große Anlage sich in die Landschaft schmiegt – eine Folge der auf Tiroler Tradition aufbauenden, aber doch zeitgemäßen Architektur. Die Farbgebung der Fassade sowie der Balkongeländer tut ihr Übriges dazu, die Einheitlichkeit des Ortsbilds zu wahren und die vier Häuser der Anlage nahtlos in die bestende Gebäudestruktur der 2500-Seelen-Gemeinde zu integrieren.

Die innere Ausstattung der Wohnungen umfasst unter anderem Echtholzparkettböden und Fußbodenheizung. Geheizt wird mit Pellets und Biomasse, die guten Eigenschaften des Baustoffs Ytong haben dabei gewährleistet, dass der geforderte Niedrigenergiestandard mit Leichtigkeit erreicht wurde. „Wir haben schon oft mit Ytong gearbeitet und wissen daher, dass die Wärmedämmung sehr gut funktioniert“, sagt Kaiserer. „Andere haben sich gewundert – vielleicht war da auch ein bißchen die Psychologie im Spiel, weil der Rohbau mit Ytong eine helle Farbe hat und Weiß oder Grau nicht als warme Farben gelten. Da war dann die Überraschung groß, als sie die guten Werte gesehen haben.“

Das mittelständische Unternehmen Tiroler Immobilien errichtet zwei bis drei Projekte pro Jahr, das Bauvolumen liegt im hohen einstelligen Euro-Millionenbereich jährlich. Das Unternehmen arbeitet bereits am nächsten Projekt – diesmal entsteht ein kleines Haus mit sechs Wohnungen in der Kufsteiner Innenstadt. Der Baustoff: wieder Ytong – „natürlich“, wie Thaler sagt.

Baujahr: 2016   -   Bauzeit: 18 Monate
Ort: Schwoich, Tirol
Energiestandard: Niedrigenergiehaus

Eingesetzte Produkte:
Ytong Verbundsteine 25 cm
Multipor Wärmedämm-Verbundsystem